Psychotherapie, immer kürzer?
Immer digitaler?
Zeit geben, zuhören.

In der Allianz ziehen Berufserfahrene und Newcomer an einem Strang,
 solidarisch und stark in allen Gremien. Zeit, die Kräfte zu bündeln.

ALLIANZ. Solidarisch, stark, die Zukunft im Blick.

Zur Allianz gehören folgende psychotherapeutischen Berufs- und Fachverbände in Hamburg:
  • DPtV Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (www.dptv.de)

  • GNP Gesellschaft für Neuropsychologie (www.gnp.de)

DPGG Deutsche Psychologische Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie (www.dpgg.de)


Allianz für Niedergelassene und angestellte PP/KJP/PiA 

Wir sind engagierte Kolleg*innen verschiedener Altersgruppen und Therapieschulen, die sich gemeinsam für Sie und Ihre Belange in der Kammer und Politik stark machen. Als Allianz arbeiten wir eng zusammen und diskutieren die berufspolitisch relevanten Themen in wichtigen Gremien, z.B. in der Kammer, in der KV und auf der gesundheitspolitischen Bundesebene (Ländertreffen, Deutscher Psychotherapeutentag). Damit die Versorgung stimmt und Psychotherapeut*innen auch in Zukunft das Beste aus ihrer Arbeit machen können! Allen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in den verschiedenen Phasen ihres Berufslebens bieten wir eine starke, zuverlässige Interessenvertretung und Support. Gemeinsam mit Ihnen schützen wir als Delegierte in der Psychotherapeutenkammer den Kern der Psychotherapie. Wir stehen in politischen Entscheidungsprozessen an Ihrer Seite, sind als Allianz nicht nur über die Verbände sehr gut vernetzt und beraten Sie im Arbeitsalltag kompetent in allen wichtigen Fragen. Wir verstehen den Beruf der Psychotherapeut*innen als Beruf mit Haltung. Das heisst, wir achten die Würde unserer Patient*innen und begegnen ihnen mit Respekt. Als Allianz wenden wir uns gegen jegliche Form von Hass, Gewalt und Diskriminierung. Wir stehen für eine solidarische, am Gemeinwohl orientierte Gesellschaft. 


MVZ & Co. – Neue Versorgungsstrukturen

Effizientere und sektorübergreifende Strukturen können die Versorgung bereichern und die Zusammenarbeit verbessern – aber nicht auf Kosten der angestellten Kolleg*innen. Die Allianz gestaltet kritisch und aktiv neue Entwicklungen mit.

Unser Fokus: Transparente und faire Arbeits-bedingungen und gleichzeitig eine hohe Versorgungsqualität. Wir möchten alle Kolleg-innen und Kollegen darin unterstützen, dass sie eine gesicherte berufliche Zukunft haben, die zu den individuellen Lebensbedingungen passt. Beispielsweise gestaltet die Allianz verbände-übergreifend gemeinsam das Netzwerktreffen der Privatpraxen in Hamburg, insbesondere zum Thema Kostenerstattung.  

Kolleginnen und Kollegen der Allianz besuchen zudem gemeinsam mit anderen Delegierten regelmäßig den Ausschuss “Psychotherapie in Institutionen” der Bundespsychotherapeuten-kammer (➡︎Link). Vertreten sind wir als Allianz auch in der AG Psychiatrie (➡︎Link ), sowie auf Bundesebene beispielsweise bei ver.di: Bundes-fachkommission PP/KJP (➡︎Link). 

Wir unterstützen und beteiligen uns regelmäßig an bedeutsamen gewerkschaftlichen Aktionen zur Verbesserung der Personalsituation in den Psych.-Kliniken, aktuell bei der Reform der Personal-verordnung in Psychiatrie und Psychosomatik (PsychPV), siehe z.B. Stellung-nahmen der DPtV (➡︎Link ) und DGVT (➡︎Link).


Digitale Hilfsmittel nutzen – therapeutische Beziehung schützen

Patientendaten sind persönlich, sensibel, wertvoll und unbedingt schützenswert. Grundrechte auf Datenschutz sind verlässlich einzuhalten. Wir setzen uns dafür ein, dass bei der Fortentwicklung digitaler Anwendungen nicht das Gewinnstreben bestimmend ist, sondern das Interesse von Hilfe-suchenden nach einer menschlichen Antwort. 

Als Hamburger Kammervertretung wirken wir aktiv in der Kommission der Bundespsychotherapeuten-kammer zur Digitalisierung in der: Kommission “Digitale Agenda” (➡︎Link) mit. Hier werden Themen wie Videobehandlung und Telematik im psychotherapeutischen Beruf unter Berücksichtigung der aktuellen politischen Ent-wicklungen thematisiert und geprüft welchen gesetzlichen Rahmen wir für unsere Profession als notwendig und hilfreich erachten.

Mit verschiedenen Stellungnahmen haben wir ent-sprechende Gesetze engagiert und im Sinne einer Verbesserung der Versorgung begleitet (siehe z.B. Stellungnahme der DPtV (➡︎Link). Mit dem aktuellen Entwurf für das „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG (➡︎Link)) soll beispielsweise die Digitalisierung im Gesundheitswesen voran-getrieben werden. Hier lesen Sie die Stellungnahme der DPtV (➡︎Link) und DGVT (➡︎Link) zu diesem Thema. 

Auch zum Thema Datenschutz beziehen die Verbände der Allianz Position (z.B. DPtV (➡︎Link ) und DGVT (➡︎Link). Ferner begleiteten wir kritisch die Gesetzesänderung für schnellere Termine und bessere Versorgung (2019), das „TSVG“ (➡︎Link). Auch hierzu gibt es Stellungnahmen der DPtV (➡︎Link) und DGVT (➡︎Link). Hier finden Sie weitere Stellungnahmen zu berufsrelevanten Gesetzes-entwürfen der DPtV (➡︎Link ) und DGVT (➡︎Link).


Psychotherapeut*in – Ein Beruf mit Haltung!

Wir möchten gute Bedingungen in der Aus- und Weiterbildung voranbringen. Insbesondere sehen wir die Ausbildungsreform als überfällig an, damit unser Nachwuchs endlich faire Ausbildungs-bedingungen bekommt und unsere Profession zukünftig noch breiter qualifiziert arbeiten kann.
Aktuelle Stellungnahmen zur Ausbildungsreform der DPtV (➡︎Link) und DGVT (➡︎Link) liegen vor.

Auch im berufspolitischen „Nachwuchsbereich“ setzen wir mit dem PiA-Politik-Treffen (➡︎Link) verbandsübergreifend wichtige Akzente und setzen uns für eine gute Vernetzung sowie faire Ausbildungsbedingungen ein. Bei der Gestaltung der Fort- und Weiterbildung in der Psycho-therapeutenkammer Hamburg (➡︎Link)sind wir be-reits heute aktiv dabei. 

Die Allianz setzte sich in der Kammer für einen regelmäßig stattfindenden Arbeitskreis PiA (➡︎Link) ein. Dort diskutieren in der Ausbildungssituation befindliche Kammer-mitglieder bspw. zur Ausbildungsreform. Die Kammer trägt so zur Vernetzung und Position-ierung von Hamburger Psycho-therapeut*innen in Ausbildung (PiA) mit bei. Die Allianz wünscht sich auch zukünftig eine aktive Einbindung der in Ausbildung befindlichen Kolleginnen und Kollegen.

Wer sind wir?

1. Dipl.-Psych. Heike Peper

Niedergelassen in BAG, Kammerpräsidentin. „Ich engagiere mich dafür, dass wir als Psychotherapeut*innen unter fairen, verlässlichen Rahmenbedingungen arbeiten können – sei es selbständig, angestellt oder in der Ausbildung.“

2. Dipl.-Psych. Kerstin Sude

Niedergel. i. BAG, Delegierte PTK Hamburg u. DPT. „Vernetzung ist mein Credo: Ohne Kooperation geht es nicht, etwa gemeinsam mit der Gewerkschaft oder im Allianz-Netzwerk Kostenerstattung.“

3. Dr. Dipl.-Psych. Thomas Bonnekamp

Vorstandsmitglied der PTK Hamburg, Dozent und Supervisor im DGVT Ausbildungsinstitut Hamburg. „Ich setze mich u. a. kritisch mit Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinander. Ich will Zukunft mitgestalten.“

4. Dr. Dipl.-Psych. Klaus Michael Reininger

Ambulanzleitung (TP) am Institut für Psychotherapie des UKE. „Wir brauchen gute und abgesicherte Bedingungen für die Aus- und Weiterbildung. Das ist mein Feld.“

5. Dipl.-Psych. Sarah Dwinger

Angestellte Psychotherapeutin und Wissenschaftlerin. „Ich behalte die Interessen der Angestellten im Blick und setze mich für einen guten Start ins Berufsleben nach der Approbation ein.“

6. Dr. Dipl.-Psych. Mike Mösko

Delegierter, Leiter AK Migration der PTK, Vorstand SEGEMI. „Ich engagiere mich für die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung geflüchteter und migrierter Menschen in Hamburg.“

7. Prof. Dr. Dipl.-Psych. Rainer Richter

Ehem. Kammerpräsident. „In 20 Jahren haben wir viel erreicht. Psychotherapeut/ Psychotherapeutin ist ein anerkannter Heilberuf. Darauf können wir stolz sein. Meine Erfahrung stelle ich gerne zur Verfügung.“

8. Dipl.-Psych. Ricarda Müller

Delegierte und Mitglied der AG Notfallversorgung der PTK. „Ich engagiere mich in der Versorgung von Geflüchteten & Migrant*innen mit den Schwerpunkten Krisensituationen und Traumata - dieses auch mit Sprachmittler*innen. “

9. Dipl.-Psych. Silke Eggerichs-Petersen

Freie Praxis, Dozentin und Supervisorin (TP). „Ich engagiere mich für einen angemessenen Interessenausgleich - im Schlichtungsausschuss und im Beschwerdemanagement der PTK“.

10. Dr. Dipl.-Psych. Claudia Gorba

Ambulanzleitung im DGVT-Ausbildungszentrum Hamburg. „Ich setze mich dafür ein, dass die Strukturen und Inhalte der zukünftigen Aus- und Weiterbildung nachhaltig gestaltet werden.“

11. Dipl.-Psych. Maike Struve

Seit 2018 niedergelassen in eigener Praxis. „Ich setze mich für die Qualitätssicherung in unserem Berufsstand ein, um die hohen fachlichen Standards zu bewahren und weiterzuentwickeln.“

12. Dr. Dipl.-Psych. Judith Peth

PiA und angestellte Wissenschaftlerin. „Als Kurssprecherin habe ich die Rahmenbedingungen der Ausbildung mitgestaltet und möchte mich nun mit der Allianz in der Kammer engagieren.“

13. Dipl.-Psych. Nicole Lentz

Psychologische Psychotherapeutin (VT), DPtV-Mitglied, Niederlassung mit hälftigem Sitz sowie Anstellung in Tagesklinik. „Die Hürden auf dem Weg in die eigene Praxis zu überwinden ist ein wichtiger Aspekt in der berufspolitischen Arbeit für mich. Ich möchte als Jung-Approbierte mit meinen Erfahrungen Mut machen, dieses Ziel anzuvisieren!“

14. Dr. Johannes Frey, M.Sc.

Mitglied im PTI Ausschuss (für Angestellte) der BPtK. „Nur wenn wir autonom sind können wir den Kern der Psychotherapie schützen und unseren Patienten die beste Versorgung bieten!“

15. Dr. Dipl.-Psych. Eva Kleinemeier-Thundiyil

Verhaltenstherapeutin, DGVT-Mitglied, Mitbegründerin des PiA-Netzes der DGVT, seit 2012 angestellte Psychotherapeutin in BAG und MVZ: „Die Entwicklung fairer und transparenter Bedingungen für angestellte Kolleg*innen in der ambulanten Versorgung stellt für mich eine wichtige Herausforderung dar.“

16. Dr. Dipl.-Psych. Sebastian Kohlmann

Angestellter Psychotherapeut und Wissenschaftler, Delegierter. „Faire und sozial-gerechte Aus- und Weiterbildungsbedingungen! Dafür setze ich mich in der Kammer ein.“

17. Dr. Dipl.-Psych. Robert Schafenort

PiA, angestellter Psychologe und in Selbstständigkeit tätig. „Ich setze mich für gute Bedingungen der Angestellten und neuapprobierten Kolleg*innen ein.“

18. Dr. Dipl.-Psych. Urszula Martyniuk

Angestellte Psychotherapeutin, Dozentin und Wissenschaftlerin, Mitglied der DGfS. „Ich möchte mich für die Vernetzung der Psychotherapeut*innen untereinander, in den Fachgesellschaften und mit anderen Gesundheitsberufen stark machen.“

19. PD Dr. Dipl.-Psych. Sebastian Bodenburg

Seit 1994 niedergelassen in eigener Praxis, Hochschullehrer an der Uni Hamburg. „Ich setze mich für die Weiterentwicklung der klinischen Neuropsychologie im Gesundheitswesen ein und schätze dabei den Rückhalt durch die anderen Verbände in der Allianz sehr.“

20. Dipl.-Psych. Bettina Jehn

Niedergelassen in Praxengemeinschaft (TP), „Ich engagiere mich für die qualifizierte Versorgung psychisch Erkrankter durch unseren Berufsstand, für Versorgungssicherung und Prävention.“

21. Dipl.-Psych. Marie Schwartz

Angestellte Psychotherapeutin im ambulanten Bereich und Wissenschaftlerin. „Ich setze mich für die Belange angestellter Psychotherapeut*innen ein und engagiere mich für faire Arbeitsbedingungen.“

22. Dr. Ramona Meister, M.Sc

Seit 2018 niedergelassen in Jobsharing-BAG und Wissenschaftlerin. „Ich setze mich dafür ein, dass Neuapprobierte faire Chancen haben, ihren weiteren beruflichen Weg nach ihren Vorstellungen zu gestalten – angestellt oder selbstständig.“

23. Dr. Dipl.-Psych. Daniel Bergmann

Delegierter, Beschwerdekommission, Dozent, freie Praxis, Gruppentherapeut. „Ich möchte mich für faire Arbeitsbedingungen in der Psychotherapie im Kontext aufeinandertreffender Psychotherapeut*innengenerationen einsetzen.“

24. Prof. Dr. Dipl.-Psych. Hertha Richter-Appelt

Delegierte, Vorsitzende der Ethikkommission PTK-HH, Mitglied der DGfS. „Die Allianz unterstütze ich wegen der produktiven, Schulen übergreifenden Zusammenarbeit. Ich setze mich für eine patientengerechte Forschung in der Psychotherapie ein.“

25. Dr. Dipl.-Psych. Christiane Jüngling

Niedergelassen in BAG in eigener Praxis, Mitglied im BFA und ZA Psychotherapie der KV Hamburg. "Ich setze mich  für die Perspektive und Interessen der Niedergelassenen ein. Das werde ich auch weiterhin tun ."

26. Dipl.-Psych. Hanna Guskowski

Niedergelassene (TP), u.a. Sprecherin des Beratenden Fachausschusses Psychotherapie in der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg. „Ich engagiere mich, weil ich die enge Zusammenarbeit zwischen Psychotherapeut*innen verschiedener Fachrichtungen, Versorgungsbereiche, Institutionen und Gremien für dringend notwendig halte.“

27. Dr. Dipl.-Psych. Andreas Schindler

Leitender angestellter Psychotherapeut (ST, TP), Wissenschaftler, Dozent und Supervisor. "Ich möchte dazu beitragen, dass das neue Richtlinienverfahren Systemische Therapie in der Praxis nutzbar wird."

28. Dipl.-Psych. Kathleen Raasch

Angestellt und in freier Praxis tätig, Dozentin. "Als approbierter Gesprächspsychotherapeutin und Vorstandsmitglied der DPGG ist mir die Therapievielfalt in Deutschland besonders wichtig.“

29. Dipl.-Psych. Jana Lammers

In freier Praxis, als Dozentin und in der Notfallversorgung tätig. "Als approbierte Gesprächspsychotherapeutin und stellvertretende Vorsitzende der DPGG (Deutsche Psychologische Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie) setze ich mich für den Erhalt der Psychotherapievielfalt ein.“





3 Stimmen für die
Allianz
Liste 4


Wann Kammerwahl?

Die Kammerwahl 2019 der Psychotherapeutenkammer Hamburg (http://www.ptk-hamburg.de/aktuelles/kammerwahl2019/index.html) erfolgt als Briefwahl.
Alle stimmberechtigten Kolleginnen und Kollegen können in der Wahlzeit vom 21. August 2019 bis 13. September 2019 drei Stimmen vergeben.

Veranstaltungen


Veranstaltungen der DPtV-Landesgruppe Hamburg: 

  • Freitag, den 27.09.2019, 19-20.30 Uhr, KV Hamburg, Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg
    Fachvortrag: Spiritualität in der psychotherapeutischen Praxis
    Referent: Prof. Dr. med. Eckhard Frick SJ
    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Akkreditierung ist bei der PTK Hamburg beantragt.

  • Freitag, 18.10.2019, 19.00 -20.30 Uhr, KV Hamburg, Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg
    Die ethische Dimension psychodynamischer Psychotherapie - unter besonderer Berücksichtigung von Ausbildungsfragen
    Referent: Prof. Dr. Ralf Zwiebel
    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Akkreditierung ist bei der PTK Hamburg beantragt.

  • Dienstag, 22.10.2019, 20.00-21.30 Uhr
    Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel Raum 221
    Hamburger Allianz Netzwerktreffen Kostenerstattung
Moderation: Kathrin Wohlthat und Kerstin Sude

    DPtV-CAMPUS-Veranstaltungen in Hamburg:

    • Samstag, 28.09.2019
      Prof. Dr. med. Eckhard Frick SJ:
      Workshop Spiritualität in der psychotherapeutischen Praxis
      In Kooperation mit der Landesgruppe Hamburg, bitte bei DPtV Campus hierfür anmelden

    • Sonntag, 10.11.2019
      Dipl.-Psych. Kerstin Sude (PP/TP)/ Dipl.-Päd. Manush Bloutian-Walloschek (KJP/VT):
      Strategien und Informationen auf dem Weg
      zur Approbationsprüfung

    • Samstag, 14.12.2019
      Dr. Dipl.-Psych. Hans Nadolny:
      Feinheiten der Abrechnung für Anfänger und Fortgeschrittene

    • Freitag, 17.1.20/Samstag, 18.01.2020
      Prof. Dr. med. Matthias Rose/ Nienke Anna Hofrichter:
      Psychopharmakologie für Psychotherapeut*innen

    • Anmeldungen für die o.g. DPtV-CAMPUS-Seminare bitte über Campus: https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/veranstaltungen/dptv-campus/

      Veranstaltungen der DGVT-Landesgruppe Hamburg: 

      • Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage: DGVT Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (www.dgvt.de).


        Fachtagungen

26. Wissenschaftliche Tagung der DGfS vom 27. – 29. September 2019 in Hamburg
„Sexualität– Macht – Moral“:

Fragen von Macht und Moral haben in den letzten Jahren in der öffentlichen Diskussion und der Medienberichterstattung zur Sexualität eine zentrale Rolle gespielt. Die #metoo-Bewegung regte dazu an, Erfahrungen sexueller Übergriffe, Missbrauch und Diskriminierung von Frauen publik zu machen und die Grauzonen zwischen strafbewehrten Handlungen und Alltagssexismus neu zu beleuchten. Gleichzeitig wurden durch Initiativen wie die „Besorgten Eltern“ oder „Lebensschützer“ immer wieder Versuche unternommen, diverse Lebensbereiche, die in Zusammenhang mit Sexualität stehen, moralisch zu besetzen und zu regulieren. Da Macht und ihr Missbrauch immer auch moralische Fragen aufwerfen und Moral wiederum ein machtvolles Instrument zur Einflussnahm ist, stehen die beiden Themenkomplexe in einem engen Verhältnis zueinander. Ihre vielschichtigen Auswirkungen auf Sexualität stehen im Fokus der diesjährigen Wissenschaftlichen Tagung.
Programm /Anmeldung unter:https://dgfs.info/tagung2019/

Rückblick auf Allianzveranstaltungen


“Digitale Selbstbegrenzung. Über Gegenwärtigkeit und Leibhaftigkeit im digitalen Zeitalter” - Vortrag von Prof. Silja Samerski am 24.06.2019

Frau Samerski (http://samerski.de/)ist Professorin für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Gesundheit an der Hochschule Emden/Leer.
Zusammenfassung: Digitale Technik gehört im heutigen Gesundheitssystem zum Alltag. Auch der Markt für digitale Anwendungen in der Psychotherapie wächst, Computerprogramme sollen bei der Diagnosestellung und Therapie unterstützen und Krankenkassen bieten elektronische Gesundheitsakten und kostenlose Online Angebote zur Selbsthilfe an. Eine folgenreiche Gefahr dieser digitalen Revolution ist bisher noch nicht angemessen diskutiert worden: Die Gefahr, dass die digitale Technik die Beziehung von Psychotherapeut*in und Patient*in sowie unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit technisch umprägt. Bereits heute werden Patient*innen im Gesundheitswesen immer weniger als leibhaftige Individuen behandelt, sondern immer mehr als Mitglieder von statistischen Klassen – als gesichtslose Datenprofile. Bei der digitalen Revolution im Gesundheitswesen werden daher nicht nur Selbstbestimmung und Datenschutz herausgefordert, sondern es stellt sich auch die fundamentale Frage, wer wir füreinander sind und in Zukunft sein wollen. 


“Männlich, weiblich, divers oder offen? - Intergeschlechtlichkeit und Varianten der Geschlechtsentwicklung in der Psychotherapie” - Vortrag von Dr. Katinka Schweitzer am 21.05.2019

Dipl.-Psych. Dr. phil. Katinka Schweizer ist Psychologische Psychotherapeutin und Sexualwissenschaftlerin am Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin & Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und in eigener Praxis in Dagebüll / Schleswig-Holstein tätig. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit Identitäten, psychosexueller Entwicklung und Intergeschlechtlichkeit und betreut das Projekt intersex kontrovers
(https://intersex-kontrovers.blogs.uni-hamburg.de/)
Der Vortrag von Katinka Schweitzer bot Informationen, Aufklärung und Sensibilisierung für das Themenfeld Intergeschlechtlichkeit & Varianten der Geschlechtsentwicklung. Diese Thematik hat eine hohe Relevanz für die psychotherapeutische, medizinische und psychosoziale Versorgung. Als Allianz wenden wir uns gegen jegliche Form von Hass, Gewalt und Diskriminierung. Wir stehen für eine solidarische, am Gemeinwohl orientierte Gesellschaft.


“Kassenwatch”- Netzwerktreffen Kostenerstattung am 18.05.2019

Kassenwatch (http://www.kassenwatch.de/) ist eine interaktive Datenbank, in der Fallmeldungen zu Ablehnungen, Verzögerungen, Rechnungskürzungen oder anderen Vorkommnissen durch Krankenkassen in der Kostenerstattung eingetragen und gemeldet werden können. Die Idee ist, durch systematische Datensammlung Problemfälle aufzudecken und diese an die jeweiligen Kassen, die zuständige Aufsichtsbehörde und die Politik zurückzumelden.
Dr. Felicitas Bergmann (KJP) aus Essen, die das Projekt initiiert hat, Jenny Gehse (PP und KJP) aus Berlin und Kerstin Burgdorf, Juristin in der Bundesgeschäftsstelle der DGVT haben die Plattform und die Möglichkeiten für PsychotherapeutInnen und PatientInnen vorgestellt, einen Austausch zu Fragen rund um das Projekt ermöglicht und Einblick in die vorhandenen Fälle gegeben.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen des regelmäßig stattfindenden ”Allianz-Netzwerktreffens der Privatpraxen (Kostenerstattung)” in Hamburg ausgerichtet.

Weiterführende Links


PsychotherapeutInnen – Ja zur Reform – Verbesserungsvorschläge werden diskutiert:

Stellungnahme der DGVT zum Gesetzentwurf der
Bundesregierung für ein Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz:

Reform der Psychotherapeutenausbildung (PsychThGAusbRefG) – Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages am 15.5.2019 – Die DGVT ist vertreten:

Appell für eine fachlich ausgewogene und versicherungssichernde Ausbildung zukünftiger Psychotherapeut*innen aus Sicht der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie:


Stellungnahme der DGVT zum Referentenentwurf zum Psychotherapeutenreformausbildungsgesetz:


Volle Kraft zurück? – DPtV unterstützt Umfrage zu neuer Psychiatrie-Personalverordnung:


DPtV-Zeitschrift PsychotherapieAktuell:


PiAPortal:


Bei der Finanzierung der Weiterbildung muss nachgebessert werden:


Prekäre Situation in den Kliniken muss verbessert werden:


Mindeststandards im Digitalen Versorgungsgesetz nicht ausreichend:


DGVT-BV fordert von Minister Spahn Klarstellung: Elektronische Patientenakte und der Datenschutz:

Unterstützung statt Sanktionen – DPtV kritisiert Honorarabzug bei fehlendem TI-Anschluss sowie DPtV-Stellungnahme zum Digitale-Versorgung-Gesetz:


DPtV Podcast - Leben heißt Veränderung

Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft. Was bedeutet das für uns Psychotherapeuten*innen?


PiA-Politik-Treffen: